kunsttherapie & Katathymes bilderleben

Wenn Worte fehlen, können Bilder sprechen


Die Kunsttherapie ist eine Methode, die in allen Altersgruppen Anwendung finden kann.


Ein Thema, ein Konflikt nicht so benennen zu können, dass es sich gut und richtig anfühlt kann unterschiedliche Ursachen haben:


Das Thema ist einfach noch nicht greifbar

Sprache ist nicht das Medium. "Ich sag ja nie viel."

Sprache reicht aufgrund der Entwicklung nicht aus

Sprachbarrieren



Manchmal ist Malen aber auch einfach interessanter als sprechen:


"Kann ich das auch mal malen?"

"Ich wüsste direkt ein Bild dazu"

"Ich würde das gerne malen und dann mitnehmen"


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Bei dieser Methode geht es nicht um Perfektion und Können. Es geht auch nicht darum, ein fertiges "schönes" Bild zu malen.


Hier geht es darum, ein Gefühl zu Papier zu bringen, das gerade bewegt und sichtbar werden möchte, wo Sprache aber nicht das richtige Werkzeug ist.


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Katathymes Bilderleben

gehört auch zur Kunsttherapie. Hier wird durch eine kurze geführte Meditation oder Imagination auf das anschließende Malen eingestimmt. Gemalt wird ein Symbol, z.B. eine Blume, das durch die Meditation (Imagination) im Kopf des Klienten entstanden ist.


Mit diesen Eindrücken wird das Bild vom Klienten erstellt. Im Anschluss wird das Bild mit dem Klienten besprochen.


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Malen ist ein stiller Vorgang, bei dem Gedanken frei fließen können.

Der Ausdruck erfolgt ganz intuitiv über die Farben.

In der anschließenden Bildbesprechung werden die Gefühle zum Thema plötzlich besser verstanden.

Es kann sogar sein, dass Klienten ihr Bild im Nachhinein noch ergänzen möchten, um die Lösung mit einzubringen.




Der Vorschlag des Malens hat auch schon Stirnrunzeln bei Klienten ausgelöst, welches sich in der anschließenden Bildbesprechnung in Erstaunen gewandelt hat.

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